Gemeinde Kogel
Der Name „Cowale“ (Kogel) erscheint erstmalig im Jahre 1234 im Kirchenregister der Bischöfe von Ratzeburg. Der Ort gehörte zur Parochie Camin im Lande Wittenburg. Kogel ist nahe der Schaale angesiedelt. Der Fluss war die Lebensgrundlage der hier Angesiedelten. Der Höhenunterschied des Flusses wurde durch mehrere Schleusen überwunden und so ab dem Jahre 1564 schiffbar gemacht. Die Schaalfahrt wurde erst im Jahre 1911 eingestellt. Prägend für den Ort war und ist die Land- und Forstwirtschaft. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts bestanden im Ort Kogel 10 Bauernhöfe, 5 Büdnereien, der Forsthof, Krug, Schule, Schmiede und der domaniale Hof. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Dorf bis zur Schaale mit Einzelhäusern erweitert, eine Folge der großen Bevölkerungszunahme. Größter Arbeitgeber in der Gemeinde ist die „Schaalsee-Biogas-Recycling“ (SBR) mit ca. 32 Arbeitnehmern, gefolgt von der Landwirtschaft.
Bauseitig entstanden ab 1990 über 60 neue Eigenheime, alte Bausubstanz wurde renoviert und modernisiert, sowie Straßen neu gebaut. Kogel bildet zusammen mit den Ortsteilen Kölzin, Pamprin, Holzkrug, Fliegenhof, Kronshof und Vietow die Gemeinde Kogel, mit einer Fläche von insgesamt 2985 Hektar. Baudenkmale in Kogel sind u.a. die ehemalige Schule, die Fachwerkscheune auf dem Forsthof, das Kriegerdenkmal 1914/1918 und das Spritzenhaus auf dem Dorfplatz.