Amt Zarrentin
- Der Amtsvorsteher -
Kirchplatz 8
19246 Zarrentin am Schaalsee
Telefon: 038851 838 0
Fax: 038851 25488
eMail: amt@zarrentin.de
| Dienstag: | 09.00 - 12.00 Uhr |
| 13.30 - 18.00 Uhr | |
| Donnerstag: | 09.00 - 12.00 Uhr |
| Freitag: | 09.00 - 12.00 Uhr |
im übrigen nach Vereinbarung
| ... in Zarrentin | |
| Montag: | 09.00 - 15.00 Uhr |
| Dienstag: | 09.00 - 18.00 Uhr |
| Donnerstag: | 09.00 - 15.00 Uhr |
| Freitag: | 09.00 - 12.00 Uhr |
| ... in Vellahn |
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| Dienstag: | 09.00 - 12.00 Uhr |
| 14.00 - 18.00 Uhr | |
| Donnerstag: | 09.00 - 12.00 Uhr |
| Freitag: | 09.00 - 12.00 Uhr |
im übrigen nach Vereinbarung
Amt Zarrentin
Das Amt Zarrentin wurde als eines der ersten Ämter im Land Mecklenburg-Vorpommern im Jahre 1991 durch freiwilligen Zusammenschluss zur damaligen Verwaltungsgemeinschaft Zarrentin gegründet. Es umfasste neben der Stadt Zarrentin die sieben Gemeinden Bantin, Gallin, Kogel, Lassahn, Lüttow, Neuhof und Valluhn.
Durch Fusionsverträge haben sich in diesem Gefüge zahlreiche Änderungen ergeben, die mit dem Tage der Kommunalwahl am 13.06.2004 wirksam wurden. So wurden die Gemeinden Bantin, Neuhof und Lassahn in die Stadt eingemeindet, die sich seitdem durch formelle Namensänderung Stadt Zarrentin am Schaalsee nennen darf. Gleichzeitig haben sich die Gemeinden Lüttow und Valluhn zur neuen Gemeinde Lüttow-Valluhn zusammengeschlossen.
Der 1990 rund 5.200 Einwohner zählende Amtsbereich wuchs bis zum Jahre 2004 auf rund 6.500 Einwohner an und vergrößerte sich am 01.08.2004 um weitere rund 2.900 Einwohner der neuen "Grossgemeinde“ Vellahn. Diese war ebenfalls am Wahltag durch Fusion aus 7 Amtsgemeinden des damaligen Amtes Vellahn, und zwar Banzin, Bennin, Camin, Kloddram, Melkof, Rodenwalde und Vellahn, gebildet worden.
Die beiden restlichen Gemeinden des aufgelösten Amtes Vellahn, Brahlstorf und Dersenow, haben sich aufgrund ihrer räumlichen Belegenheit dem Amt Boizenburg-Land angeschlossen.
Blick auf Kirche, Kloster (Sitz der Amtsverwaltung),
Heimatmuseum und Rathaus
Das Zisterzienser Nonnenkloster in Zarrentin am Schaalsee
- Sitz der Verwaltung des Amtes Zarrentin -
1246 wurde das Zisterzienser Nonnenkloster von der Gräfin Audacia und ihrem Sohn, dem späteren Graf Gunzelin III. von Schwerin, gegründet. Als so genanntes "Jungfrauenklosters" diente es als Erziehungs- und Zufluchtstätte für die Töchter der Grafen und Vasallen aus den benachbarten Grafschaften sowie für Lübecker Patrizierfamilien. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster 1552 aufgelöst. Danach wurde es unter anderem als Kornspeicher, Brauerei, Amtsgericht, Jugendherberge, Wohnhaus, Jugendclub, Bibliothek und Heimatstube genutzt.
In den Jahren 2003 bis 2006 wurde das Kloster, ein wichtiges Denkmal der Bau und Landesgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns, umfangreich und detailgetreu saniert. Den mit der Sanierung betrauten Verantwortlichen ist es in hervorragender Weise gelungen, alte Bausubstanz und moderne Erfordernisse zu einer überzeugenden Synthese zu bringen. Architektonisch besonders interessant sind die kunstvoll gestalteten gotischen Kreuzrippengewölbe des Erdgeschosses. Im Kreuzgang ist eine Dauerausstellung eingerichtet, die einen unmittelbaren Bezug zum Kloster und seiner Geschichte hat. Besucher können sich mittels Audioführung mit den Details der historischen Entwicklung vertraut machen. Das Kloster ist der Mittelpunkt in der Schaalseregion für kulturelle, gesellschaftliche und didaktisch geprägte Veranstaltungen.
Hier finden Konzerte von Klassik bis Jazz, Lesungen, Theater, Kabarett, Märkte und Messen statt. Das Kloster ist auch Festspielort der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Es finden hier Seminare, Tagungen, Bildungsveranstaltungen, Workshops, Fotoshootings, Präsentationen und im Barocksaal auch Trauungen statt.
Nach der Sanierung wurde im Obergeschoss die Amtsverwaltung des Amtes Zarrentin untergebracht. Das Amt verfügt so über einen einzigartigen Ausblick über den Schaalsee - dem mit 72 m tiefsten See Norddeutschlands.