Kita "Seepferdchen" Dümmer
Träger:
Gemeinde Dümmer
Anschrift:
Dorfstraße 18
19073 Dümmer
Leiterin:
Frau Romann
Tel.: 03869 / 3749
Öffnungszeiten:
06:30 - 17:30 Uhr
Kapazität:
Kinderkrippe: 18 Kinder im Alter von 3 Monaten bis 3 Jahren
Kindergarten: 45 Kinder im Alter von 3 Jahren bis 7 Jahren
Geschichte:
- seit 1967 gibt es einen Kindergarten in der Gemeinde Dümmer
- 1991 wurden Krippe und Kindergarten zusammen gelegt
- im Jahr 1997 erfolgte der Umzug in das neue Gebäude
Lage:
- das Gebäude steht an der Dorfstraße, gegenüber befindet sich der Dümmer See
Gruppenstruktur:
In unserer Kindertagesstätte betreuen wir die Krippen– und die Kindergartenkinder in altershomogenen Gruppen.
Die Gruppenräume für die Krippenkinder befinden sich in der 1. Etage, die
Gruppenräume für die Kindergartenkinder sind vorwiegend im Erdgeschoss und ebenfalls in der 1. Etage. Der Gruppenraum für ältere Krippen- und jüngere Kindergartenkinder befindet sich ebenfalls im Erdgeschoss.
Unsere Vorschulkinder werden in einem Bereich im Erdgeschoss betreut, der aus mehreren kleineren Räumen besteht.
In Obergeschoss wird ein Saal, der zum Gemeindezentrum Dümmer zählt, als Sportraum genutzt.
Wir stärken bei unseren Kindern das Selbstvertrauen und geben ihnen auch ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Das Team gibt unseren Kindern die Möglichkeit, Beziehungen zueinander aufzubauen und sich gegenseitig zu unterstützen. Während des gesamten Tagesablaufes gehen wir auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder ein.
Personal:
Alle Erzieher verfügen über den Abschluss als „staatlich anerkannte Erzieher“ und haben an der im KiföG M-V geforderten Qualifizierung für die Arbeit mit Vorschulkindern teilgenommen. Die Leiterin der Einrichtung, Frau Romann, kann eine Zusatzqualifizierung für Leiterinnen von Kindertagesstätten für die Leitungstätigkeit vorweisen.
Ausstattung:
Vor dem Eingang zum Kindergartengelände befindet sich ein öffentlicher Parkplatz. Das Außengelände bietet allen Kindern unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten. Drei Kletterlandschaften, eine Schaukel, einen Berg, eine Wippe aus Holz, ein Boot, eine große Sandkiste und viele Schaukeltiere bieten den Kindern vielfältige Anreize zum Spielen und Erkunden. Das Gelände verfügt über eine ausreichende natürliche Beschattung. Wir bewirtschaften einen kleinen Gemüsegarten. Die Ausstattung der Gruppenräume entspricht den altersbedingten Bedürfnissen der Kinder. Die Räume bieten Platz zum Ausprobieren, Forschen und Spielen. Alle Kinder können Rückzugs-
möglichkeiten zum Ausruhen und Entspannen sowohl in den Räumen als auch auf dem Außengelände finden.
3. Leitbild der Kindertagesstätte
Ausgangspunkt unserer Arbeit ist das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, darin insbesondere die Grundrechte.
Daraus haben wir für das grundlegende Ziel unserer pädagogischen Bemühungen, ein entsprechendes Menschenbild zu vermitteln, folgendes abgeleitet:
1. Die Würde des Kindes ist unantastbar.
2. Jedes Kind hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit es die
Rechte anderer nicht verletzt.
3. Jedes Kind hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
4. Jedes Kind genießt Glaubens- und Gewissensfreiheit.
5. Jedes Kind hat das Recht, seine Meinung in Wort und Bild zu äußern.
Weiterhin ist das KJHG, § 1, eine Grundlage für unsere Arbeit denn:
„Jeder junge Mensch hat das Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit".
So vereinbaren wir auf der Grundlage des Grundgesetzes der BRD und des KJHG unsere pädagogischen Ziele, die nach dem Konzept des Situationsansatzes folgende sind:
Kinder haben von Anfang an eigene Rechte und vollziehen die für ihre Entwicklung und Entfaltung notwendigen Schritte durch eigene Aktivität. Diese Sicht bestimmt das Bild vom Kind im Situationsansatz, nach dem wir in unserer Kindertagesstätte arbeiten. Erwachsene sind dafür verantwortlich, Kinder durch verlässliche Beziehungen und ein anregungsreiches Umfeld in ihrem Streben nach Weiterentwicklung zu unterstützen.
4. Unser Bild vom Kind
„Sage es mir und ich vergesse,
zeige es mir und ich erinnere mich,
lass es mich tun und ich behalte“
(Konfuzius)
Unser Bild vom Kind richtet sich nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Säuglings- und Kleinkindforschung. Diese Erkenntnisse besagen, dass Kinder von Geburt an mit Fähigkeiten und Kompetenzen ausgestattet sind und die eigene Entwicklung bestimmen können. Bereits mit der Geburt beginnt das Streben nach Autonomie, ein Ziel unserer Arbeit nach dem Situationsansatz.
Unser Ziel ist es, die Kinder mit ihren unterschiedlichen Lebenssituationen und Lerngeschichten, so zu betreuen, dass sie aktuelle und zukünftige Situationen in ihrem Leben autonom, solidarisch und kompetent meistern können.
Unser Erziehungsziel beinhaltet auch den Anspruch an die Beziehung zwischen Kind und uns Erzieherinnen, wir sind Kooperationspartner. Dazu gehört auch, dass wir Erwachsene genauso wie die Kinder gemeinsam Lehrende und Lernende sind und dass wir den Tagesablauf, die Räume, den Alltag und das soziale Leben in unserer Kindertagesstätte demokratisch gestalten. Unsere Kinder werden ernst genommen. Altersgemäß räumen wir ihnen Handlungs- und Entscheidungsfreiheiten im Tagesgeschehen der Kindertagesstätte ein.
Unsere Kinder haben ein Recht auf:
- eigene Meinung und Meinungsäußerung
- eigenes Tempo
- NEIN sagen, sich zurückziehen
- eigene Entscheidungen treffen, gefragt werden
- ihre eigenen Ideen umsetzen
- mitbestimmen was in unserer Kita passiert
- Spielen nach Wunsch und Laune und nicht, wie es wir Erzieher wollen oder
geplant haben
- hampeln, statt still sitzen müssen
- Essen soviel sie wollen und trinken, wenn sie Durst haben
- gleichwertige Behandlung
- Trost, wenn sie trauern
- Zärtlichkeit, wenn sie es wünschen
- Wutausbrüche haben zu können
- in Ruhe gelassen werden
- Antworten auf gestellte Fragen bekommen
Kinder verfügen über keine eigene Macht und Lobby. Welche Rechte Kinder haben, hängt von unserer pädagogischen Arbeit, vom Respekt vor jedem Kind, von unserer Haltung und unserem Handeln ab.