Erreichbarkeit Bürgermeister/-in

Bürgermeister
Herr Michael Vollmerich

Tel.: 0385-6665987

Sprechzeit:
Nach Vereinbarung

Klein Rogahn

Einwohner: 1317

Fläche: 10,99 km²

Bürgermeister: Herr Michael Vollmerich

Ortseingang Klein Rogahn aus Richtung Schwerin

Am 13. Januar 1345 wurde Klein Rogahn (Slawika Rogana) erstmals urkundlich erwähnt. Eine weitere Erwähnung erfolgte am 1. September 1345, wo Otto, Graf von Schwerin den Knappen Henneke Strunkhoseke mit vier Hufen in Klein Rogahn belehnt, welche ihm der Ritter Ulrich von Driberg aufgelassen hat. Die Gemeinde Klein Rogahn besteht aus den Orten Klein Rogahn mit Fasanenhof und Groß Rogahn (Magna Rogana) mit dem Ausbau. Dorfteich in Klein Rogahn
Über Jahrhunderte erfolgte lt. Siedlerverzeichnis vom Amt Schwerin die Aufführung von Groß Rogahn in Dorf und Gut bis zur Aufsiedlung des Gutes im Jahre 1935. Desgleichen hatte jede Ortschaft eine Schule und einen Dorfkrug (meistens mit der Schmiede gekoppelt). Von dieser Gliederung ist gegenwärtig nichts mehr vorhanden. Kindergarten, Hort und Schule konzentrieren sich im Zentralort Stralendorf. Mit der Einweihung im Oktober 1997 des Feuerwehr- und Gemeindehauses ist zumindest in Groß Rogahn wieder eine Begegnungsstätte geschaffen worden.  

Markante Geschichtsdaten der Gemeinde sind:
1712 Ende der Zugehörigkeit von Klein Rogahn zur Stadt Wismar 1729 Errichtung des noch vorhandenen Rauchhauses in Groß Rogahn 1780 Errichtung des heutigen Reetdachhauses Ruhkieck 1868 Parade der 17. Division (Mecklenburger) vor König Wilhelm von Preußen bei Groß Rogahn als besonderes Manöver- und Paradegebiet 1911 Gründung der FFw Rogahn 1912 Einweihung des Felix-Stillfried-Denkmals in Klein Rogahn, als Anlass, Straßennamen in Klein Rogahn nach niederdeutschen Dichtern zu benennen 1920 Einweihung des Kriegerdenkmals am Dorfteich Klein Rogahn (nicht mehr vorhanden) 1952 Vertreibung von Landwirten als "Sollschuldner" und Anlass zur Flucht in die BRD 1960 Kollektivierung der Bauern in die LPG Typ I und III 1961 Gründung des Dorfklubs, der seine inhaltliche Fortsetzung im Förderverein Rogahn e. V. findet 1968 Bau der Hühnerställe in Groß Rogahn, die auch heute noch mit dem Produkt "Ei" die Schweriner versorgen 1969 Beginn des jährlichen Startes zur Hubertusjagd als Traditionsveranstaltung im jetzigen Amtsbereich Stralendorf 1972 Zentrale Wasserleitung in Groß Rogahn 1973 Voltigiergruppe der BSG Rogahn gewinnt erstmals den DDR-Meistertitel 1979 Bau der Felix-Stillfried-Straße 1980 Anschluss Klein Rogahn an die zentrale Wasserleitung in Görries 1986 Straßen- und Gehwegbau in Groß Rogahn 1990 beginnt mit der Einheit Deutschlands eine rasante Entwicklung der Gemeinde sowohl in der Infrastruktur als auch im Bevölkerungszuwachs. 1991 Fertigstellung der Bergstraße 1995 Bezug des sozialen Wohnungsbaus in Groß Rogahn 1999 Fertigstellung des innerörtlichen Straßennetzes, einschließlich des Zubringers zur Kreisstraße K 63 Seit dem 12. Juni 1994 gehört die Gemeinde Klein Rogahn zum Landkreis Ludwigslust. Die Gemeinde konnte am 22. Juni 1995 ihre 650-Jahrfeier begehen.

Mit ihren 1298 Einwohnern (01.10.1999) und mit einer Bevölkerungsstruktur von 42,3 % der Einwohner im Alter von 0 - 27 Jahre entwickelt sich die Gemeinde am Rande der Landeshauptstadt Schwerin als ländlicher Ort dynamisch in das 3. Jahrtausend nach Christi. Auch heute noch weist die Gemeinde Klein Rogahn ihre Eigenarten auf. So unter anderem historisch gesehen die Rückübertragung der 13 Hektar großen Ausmärkerfläche im Stadtgebiet der Landeshauptstadt oder der "Kreisel" am Fasanenhof als schnellfließenden Verkehrsknotenpunkt.