Toddin

       
   
  Einwohner 497 (31.12.2009)  
  Fläche 11,03 km2  
  Ortsteile Toddin, Gramnitz  
       
       
  Gremien    
       
  Satzungsrecht    
       

 

 

"Geteilt von Rot und Gold; oben ein schräglinks liegendes Eichenblatt mit drei Eicheln an einem nach rechtshin abzweigenden Stiel, alles silbern; unten eine blaue Kornblumenblüte an einem blauen Stielende." Die Schildfarben deuten auf die mecklenburgischen Landesfarben, der Storch symbolisiert die Gemeinde Toddin, die beiden anderen Symbole wichtige historische und gegenwärtige Erwerbsquellen der Einwohner, die Komblume die Landwirtschaft, die Eichel die Forstwirtschaft. Der Entwurf stammt von dem Schweriner Heraldiker Herrn Karl-Heinz Steinbruch. Mit dem Annahmebeschluß vom 29. 06. 1995 nahm die Gemeindevertretung diesen Entwurf an. Der Innenminister erteilte die Genehmigung zur Führung am 16. August 1995 und überreichte den Wappenbrief im Rahmen eines Festaktes im Gebäude des Amtes am 13. 09. 1996 an die damalige Bürgermeisterin, Frau Renate Rick.

 

   

 

Dorfteich Toddin                                                     Straßenaufnahme Toddin

 

    

 

 Dorgemeinschaftshaus in Gramnitz                        Kindertagesstätte in Toddin

 

Geschichtliche Entwicklung Toddin 

Im Jahre 1194 fand Toddin seine erste urkundliche Erwähnung, im Zehntenregister von Ratzeburg. Der Ortsname stammt aus dem slawischen Toda und bedeutet Ort des Todes. Der Ort wurde von den deutschen Kolonialisten als ein typisches Straßendorf angelegt. Sehenswürdigkeiten sind die Fachwerkbauten der ehemaligen Schule, des ehemaligen Forsthauses.
Seit der Kolonialisierung befindet sich Toddin in Besitz des Landadels. Dieser errichtete zu jener Zeit auch das Gut. Um 1520 wird die Kapelle errichtet und mit einem Priester besetzt, 1607 und 1745 neu errichtet, 1956 wegen Baufälligkeit abgerissen und durch ein Provisorium ersetzt.

 

In der Gemeinde Toddin entstanden seit 1990 eine Vielzahl neuer Eigenheime. Die verkehrsgünstige Lage an der B321 und die Nähe zur Stadt Hagenow waren für viele Bauwillige Gründe ihren Lebensmittelpunkt nach Toddin zu verlegen.  Damit stieg auch der Bedarf nach Kindergartenplätzen.  Die Gemeinde hat sich dafür entschieden einen gemeindeeigenen Kindergarten zu unterhalten. Hier werden ca. 20 Kinder von drei Erzieherinnen betreut.

Des weiteren gibt es in der Gemeinde einen großen landwirtschaftlichen Betrieb und einen großen Industriebetrieb, in dem viele Menschen der Region eine Anstellung gefunden haben.