Pätow-Steegen

         
   
  Einwohner 387 (31.12.2009)  
  Fläche 10,66 km2  
  Ortsteile Pätow, Steegen  
       
       
  Gremien    
       
  Satzungsrecht    
       
  Kontakt: Paetow-Steegen@amt-hagenow-land.de  

 

Besonderheiten der Gemeinde werden im Wappen des Ortes in soweit symbolisiert, dass in der heraldischen Fachsprache beschrieben wird. "In Gold zwischen zwei ausgebogenen grünen Schrägunterecken eine blaue Schildfußstelle; auf den Schräg- unterecken ein verbindender blauer Stabbalken, oben begleitet von einem linksgewendeten schwarzen Pflug." Das Wappen wurde vom Schweriner Heraldiker Karl-Heinz Steinbruch entworfen. Die Gemeindevertretung entschied sich mit Grundsatzbeschluss vom 12. 07. 1994, künftig ein Wappen zu führen. Mit Beschluss vom 16. 05. 1995 nahm die Gemeindevertretung diesen Wappenentwurf an. Der damalige Innenminister, Herr Rudi Geil, erteilte die Genehmigung zur Führung dieses Gemeindewappens am 23. 01.1996 und überreichte den Wappenbrief im Rahmen eines Festaktes im Gebäude des Amtes am 13. 09. 1996 an den Bürgermeister.

 

                    

Gemeindehaus und Feuerwehrhaus in Pätow        Dorfteich Pätow

    

  Blick auf Steegen                                                   Gasthaus in Steegen

 

Geschichtliche Entwicklung Pätow -Steegen 

Die älteste Erwähnung des Dorfes Pätow wurde in einer Urkunde gefunden, die vor dem 3.April 1194 erstellt wurde. Zu dieser Zeit war Pätow mit 24 Hufen das größte Dorf des Kirchspiels Hagenow.
Ab 1764 kommt es durch die weitere Ausdehnung der landwirtschaftlichen Betriebe zu ersten Ansiedlungen am Steegen. Bis 1867 siedeln mehrere Büdner und auch drei Bauern von Pätow um, und der Ortsteil Steegen entwickelt sich.
Das dörfliche Leben ist überwiegend durch die Landwirtschaft geprägt, aber immer mehr Häusler finden auch Arbeit in der Stadt Hagenow. 1994 feierte die Gemeinde ihr 800-jähriges Bestehen.
Gleichzeitig feierte die Freiwillige Feuerwehr ihr 100-jähriges Bestehen. 

Inzwischen wurden die Räumlichkeiten der Feuerwehr erneuert und auch der Jugendclub bekam ein neues Domizil. 
Heute haben sich im Dorf eine Reihe handwerkliche Kleinbetriebe angesiedelt. Die landwirtschaftlichen Flächen werden durch die Agrarvereinigung bewirtschaftet. In den letzten Jahren entstanden in beiden Ortsteilen eine Reihe von neuen Eigenheimen, es wurden neue Straßen gebaut und damit das Bild der Gemeinde grundlegend verbessert. 

Die beiden Dorfteiche mit ihrer eigener Flora und Fauna laden auch Radwanderer und Naturliebhaber zur Rast ein, ebenso wie das Kriegerdenkmal am sanierten Dorfanger von Pätow.