Hülseburg

         
     
  Einwohner 179 (31.12.2009)  
  Fläche 9,08 km2  
  Ortsteile Hülseburg, Presek  
       
       
  Gremien    
       
  Satzungsrecht    
       
  Kontakt: Huelseburg@amt-hagenow-land.de  

 

 

Grabkapelle Hülseburg

Die im Jahr 1860 im neugotischen Stil errichtete Kapelle wurde 1953 geweiht. Viele Jahre war sie das Sorgenkind der Gemeinde. Anfang der 90ziger Jahre musste die Kapelle wegen Baufälligkeit gesperrt werden. Eine Abrissgenehmigung lag bereits vor. Dazu kam es dank des Einsatzes engagierter Hülseburger nicht. Mit Hilfe des Landkreises Ludwigslust konnten Fördergelder von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Landesamt für Denkmalpflege beantragt werden. Diese waren Grundlage für die im Jahr 2000 begonnenen Sicherungsarbeiten, im Anschluss erfolgte dann die Sanierung. Im Jahr 2009 weihte Pastorin Harder die Kapelle mit einem Festgottesdienst.

 

           

 

  Kindergarten                                                                Ortseingang

 

 

 

 

Geschichtliche Entwicklung Hülseburg

Während die Ortschaft Presek im Zehntenregister des Bistums Ratzeburg von 1230 erstmals urkundlich erwähnt wird, taucht der Name Hülseburg am 17. Januar 1571 in einer Erbschaftsurkunde erstmals auf.
Der Ort Presek wurde im Rahmen der Kolonialisten in einer alten slawischen Siedlung angesiedelt. So ist auch der Ortsname slawischen Ursprungs. Hülseburg dagegen wurde auf unbesiedeltem Land neu gegründet. Deshalb ist der Ortsname deutschen Ursprungs. Beide Orte sind als typische Straßendörfer angesiedelt worden.
Hülseburg und Presek befanden sich im Besitz des Landadels, deren Sitz das Gut Hülseburg war. Auch diese beiden Orte haben unter den Wirren des 30-jährigen Krieges gelitten. Die Einwohnerzahl reduzierte sich daher sehr stark und nur langsam ging die Wiederbesiedlung voran. Da beide Orte über keinen Kirchenbau verfügten, mussten die Bewohner zur Kirche von Gammelin gehen.
Bis zur Wende wurde das Leben der Orte von der Landwirtschaft geprägt. Erst nach der Wende ließen sich Handwerker- und Dienstleistungsbetriebe nieder. Die Landwirtschaft wird wieder in Privatwirtschaft betrieben.