Bresegard bei Picher
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Einwohner |
325 (31.12.2009) |
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Fläche |
8,43 km2 |
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Ortsteile |
Bresegard |
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Gremien |
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Satzungsrecht |
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Kontakt: |
Bresegard@amt-hagenow-land.de |
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Besonderheiten Bresegards werden im Wappen des Dorfes symbolisiert, das in der heraldischen Fachsprache beschrieben wird: "In Silber auf rotem Hügel eine grüne Birke mit neun silbernen Früchten." Das Wappen wurde vom Berliner Heraldiker Paul-Gerhard Schult entworfen. Mit Beschluss vom 22. 01. 1998 nahm die Gemeindevertretung diesen Wappenentwurf an. Der Innenminister erteilte die Genehmigung zur Führung dieses Gemeindewappens am 12.03.1998. Am 15.07.1998 wurde das Gemeindewappen im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in der Gemeinde übergeben.

Dorfplatz Gemeindehaus

Feuerwehrhaus
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Geschichtliche Entwicklung Bresegard
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Bresegard ist eine slawische Ortsgründung.
Der aus dem Slawischen stammende Ortsname mit der Bedeutung "Birkenberg" und die noch heute im Ortskern erkennbare ursprüngliche Sackplatzdorfanlage legen darüber Zeugnis ab. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1421. Herzog Albrecht von Mecklenburg/Schwerin ließ ein Schriftstück über die Verpfändung der Einkünfte aus 9 Dörfern der Jabelheide - darunter Brezegure - an Jasper Halberstadt gegen 710 Mark lüb. ausstellen. Zu dieser Zeit war Bresegard ein reines Bauerndorf. In den Steuerlisten des 15. und 16. Jahrhunderts wird neben Voll-, Halb- und Viertelhüfner auch eine Holländermühle erwähnt. 1612 waren in Bresegard 4 Vollhüfner, 19 Halbhüfner und 7 Viertelhüfner ansässig. Von den Wirren des 30-jährigen Krieges bleibt auch Bresegard nicht verschont. In der Amtsbeschreibung von 1655 ist vermerkt, dass von 32 Hofstellen 17 "wüst" seien. Ab dem 18. Jahrhundert wurde die soziale und räumliche Struktur des Ortes in mehreren Siedlungsetappen nachhaltig verändert. Mitte des 18. Jahrhunderts begann die Ansiedlung von Büdnern. 1751 werden neben Hüfnern und Kossaten (Viertelhüfner), unter denen sich ein Wassermüller befand, erstmals 4 Büdner genannt. Das Bresegarder Ortsbild - im engeren Sinne - wird durch den alten Gehöftsring im Zentrum, durch Hausgruppen in Ortsrandlage mit Verbindungswegen zum Zentrum und durch dazwischenliegende, die Hausgruppen voneinander abhebende Naturräume (Hofwiesen, Ackerstücke, Nutzgärten) geprägt. Die Hausgruppen haben zum überwiegenden Teil niederdeutsche Eigennamen. Ihr Hausbestand vereinigt unterschiedliche historische Formen des ländlichen Bauens in Mecklenburg. Den wertvollsten Bestand bilden 8 erhaltengebliebene niederdeutsche Hallenhäuser. Das Ortszentrum beherbergt neben dem ehemaligen Schulhaus eine Denkmalanlage und einen parkähnlichen Lindenbaumbestand. Weitere Ortsanziehungspunkte sind der Mühlenbach, innerörtliche Fließgewässer und alte Kopfweidenbestände in den Hofwiesen.
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