Bobzin
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| Einwohner | 284 (31.12.2009) | |||
| Fläche | 6,04 km2 | |||
| Ortsteile | Bobzin | |||
| Gremien | ||||
| Satzungsrecht | ||||
| Kontakt: | Bobzin@amt-hagenow-land.de | |||
Die Gemeindevertretung entschied mit dem Grundsatzbeschluss vom 26.08. 1993 künftig ein Wappen zu führen.
Der damalige Innenminister, Herr Rudi Geil, erteilte die Genehmigung zur Führung dieses Gemeindewappens am 14.08.1996 und überreichte den Wappenbrief im Rahmen eines Festaktes im Amt Hagenow - Land am 13. 09. 1996. Das Wappen wurde unter der Nr. 108 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.
Die Blasionierung:
"In Gold ein blauer Stab; vorn ein rückschauender, rot bewehrter und rot gezungter schwarzer Lindwurm; hinten zwischen zwei grünen Kleeblättern eine grüne Weizenähre."
Der Stab symbolisiert den für die Gemeinde bedeutenden Klosterbach.
Weizenähre und Kleeblätter stehen für zwei Haupterwerbszweige der Landwirtschaft, den Getreideanbau und die Viehzucht.
Das Wappen wurde von dem Wismarer Heraldiker Roland Bornschein gestaltet.
Dorfmitte Blick zum Dorfplatz
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Geschichtliche Entwicklung Bobzin |
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Der im einstigen Land Wittenburg, das zur Grafschaft Schwerin gehörte, gelegene Ort wird urkundlich erstmals als „Bobetin" in dem um 1230 erstellten „Register der von den Bischöfen von Ratzeburg verliehenen Zehnten“ (sogenanntes „Zehntregister"), erwähnt. Der Ortsname ist slawischen Ursprungs. 1994 wurde ein ca. 10 Hektar großes Gewerbegebiet fertiggestellt und seit 1997 mit fünf ansässigen Firmen vollausgelastet. Eine Erweiterung des Gewerbegebietes ist zwischenzeitlich erfolgt. Im Gewerbegebiet fanden bisher ca. 100 Personen eine Voll- und ca. 10 Personen eine Teilbeschäftigung. Gründerfirma ist die Franz Thumb GmbH, die größte Firma im Gewerbegebiet „Hunnenkamp“, welche Markisen herstellt. 1998 sind die Baumaßnahmen zur zentralen Abwasserentsorgung in der Gemeinde abgeschlossen worden, in dessen Zusammenhang auch ein wesentlicher Teil der Dorfstraße erneuert wurde. 1996 erhielt die Hamburger Fliegergruppe „Air Holliday“ mit Zustimmung der Gemeinde sowie der Genehmigung des Wirtschaftsministeriums in Schwerin die Erlaubnis zur Nutzung des in den achtziger Jahren gebauten Wirtschaftsflugplatzes kurz vor der A 24. Viele Bobziner konnten bereits mit den Leichtflugzeugen in die Luft steigen. 2001 drehte der WDR einen Film, der die Flucht des Mechanikers Jürgen Glaser in den Westen darstellte. 2005 feierte Bobzin sein 775- jähriges Bestehen. Die Einwohner feierten mit den vielen Gästen, die zum Teil weit angereist waren, mehrere Tage dieses Jubiläum. Die „Singegruppe Bobzin“, bestehend aus über zwanzig Frauen der Gemeinde Bobzin, Hagenow und umliegenden Gemeinden bis Hoort, sind fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Gemeinde. Bekannt und beliebt sind sie bei vielen Auftritten auch über die Genzen Bobzin′s hinaus. Im Jahr 2009 erhielt Bobzin einen Radweg, der an den Radweg Hagenow – Wittenburg an der L 04 anschließt und die Gemeinde über die Bahnstrecke verbindet. Dieser Radweg ist Bestandteil des Radwegekonzeptes Westmecklenburg R 13. |
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