Bandenitz

       
   
  Einwohner 486 (31.12.2009)  
  Fläche 17,36 km2  
  Ortsteile Bandenitz, Radelübbe, Besendorf  
       
       
  Gremien    
       
  Satzungsrecht    
       
    Kontakt: Bandenitz@amt-hagenow-land.de  
         

Besonderheiten der Gemeinde Bandenitz mit den Ortsteilen Besendorf und Radelübbe werden im Wappen des Ortes symbolisiert, das in der heraldischen Fachsprache wie folgt beschrieben wird: "Gespalten und halbgeteilt; vorn in Gold ein widersehender schwarzer Lindwurm; hinten oben in Silber ein roter Vogel; hinten unten in Rot ein aufgerichteter, linksgewendeter goldener Adlerfang." Das Wappen wurde vom Schweriner Heraldiker Karl-Heinz Steinbruch entworfen. Die Gemeindevertretung entschied sich mit dem Grundsatzbeschluss vom 09.Dezember 1997 künftig ein Wappen zu führen. Die Gemeindevertretung nahm diesen Wappenentwurf am 24. Februar 1998 an. Der Innenminister erteilte am 26. August 1998 die Genehmigung zur Führung dieses Gemeindewappens. Das Gemeindewappen wurde im Rahmen der Festveranstaltung des Erntefestes am 19. September 1998 durch den Amtsvorsteher, Herrn Bernhard Ritzmann, an den Bürgermeister, Herrn Dr. Jürgen Sänger, übergeben.

    

  Gemeindehaus                                                       Spielplatz am Kindergarten 

 

  

Geschichtliche Entwicklung Bandenitz 

Die Orte Bandenitz und Radelübbe wurden urkundlich erstmals 1220 bzw. 1240 im Zehntenregister des bischöflichen Amtes Ratzeburg erwähnt. Obwohl nur durch die Sude-Flächen, heute geschütztes Biotop, getrennt, existieren die Dörfer über sieben Jahrhunderte nebeneinander.
Erst 1950 kam es unter Einbeziehung der ehemaligen Domäne Besendorf zum 

Zusammenschluss und damit zur Gründung der Zentralgemeinde Bandenitz. Auch heute noch zeigen die drei Orte unterschiedlichen Charakter. Während Bandenitz durch die pulsierende Bundesstraße 321 und die Anbindung an die Bundesautobahn 24 geprägt wird, dominieren in Radelübbe und Besendorf Ruhe und Beschaulichkeit. Hierauf ist auch das Planungskonzept der Gemeinde ausgerichtet. Für Bandenitz als das Tor zur Landeshauptstadt Schwerin ist ein Industrie-/Gewerbegebiet von vorerst 20 Hektar vorgesehen.
Der Wohnungsbau konzentriert sich insbesondere auf den Ortsteil Radelübbe. Neben einer Anzahl neu entstandener Eigenheime ist ein Bebauungsgebiet für 32 WE ausgewiesen. Eine neue Kindertagesstätte, Räume für die Gemeindefeuerwehr und die Jugendlichen sowie eine Sport- und Erholungsstätte ergänzen das Gebiet und fördern die Attraktivität des Standortes.